Nachdem das Tempelprojekt Ende 2007 erfolgreich abgeschlossen und an die Gemeinde von Kosgoda übergeben wurde, sind wir mit neuen Zielen ins 2008 gestartet. Wir wollten unsere Bemühungen vorrangig auf Kinder und Jugendliche richten, um deren Entwicklungsmöglichkeiten und dadurch auch die der Dorfgemeinde nachhaltig zu unterstützen.

Hilfsmaßnahmen

1. Schulstipendien

Unter dem Motto „Zukunft geben und Hoffnung schenken“ wurde die Initiative begonnen. Durch eine verbesserte Allgemeinbildung der lernwilligen unterprivilegierten Kinder in Miyagala wird Hilfe zur Selbsthilfe geleistet . Bereits Ende 2007 wurden 15 Kinder für Schulstipendien ausgewählt. Die Resonanz von Förderern für ein solches Projekt war überraschend erfreulich. Ab Juni 2008 wurde ein „Pilotprojekt“ mit sieben der 15 Kinder gestartet, die von vier Paten gefördert wurden. Parallel dazu wurden von einem anderen Paten drei geistig und körperlich behinderte Jugendliche unterstützt. Wir danken allen Patinnen und Paten für ihre engagierte Förderung.

2. Schulgebäude

Zusätzlich wurde der Wiederaufbau der Ethikschule im Dorf Miyagala unterstützt. Im Zusammenhang mit den in letzter Zeit gestiegenen Lebenshaltungskosten, die besonders für die Unterprivilegierten ein immenses Problem darstellen, scheinen auch in Sri Lanka Gewalt und Kriminalität zuzunehmen. Das Bildungsprojekt passt sehr gut als Ergänzung zu unseren Schulstipendien und bildet in der Gesamtheit einen nachhaltigen Beitrag für eine bessere Zukunft. Im August 2008 wurde der Grundstein für das Schulgebäude gelegt, in dem auch eine kleine Bücherei vorgesehen ist.

Äußerst erfreulich ist die Tatsache, dass die Dorfhandwerker sich erboten haben, eine Arbeitsgruppe zu bilden und beim Wiederaufbau der Schule ohne Entgelt zu arbeiten. Dadurch wird die ursprünglich veranschlagte Summe von ca. 10.000 € um etwa 30 % reduziert. Es wird jedoch allgemein erwartet, dass die Baumaterialkosten weiter ansteigen werden.

Der Wertverlust des Euro in der zweiten Jahreshälfte belastete unsere Finanzkasse. Wir mussten deshalb mit den Auslandstransaktionen sehr vorsichtig umgehen und sie auch entsprechend einschränken, um eventuelle Verluste zu minimieren.

Zusammenfassung

Durchgeführt wurden langfristig orientierte Hilfsmaßnahmen mit Aussicht auf Nachhaltigkeit. Das Stipendienprogramm umfasst derzeit zehn Kinder. Der Wiederaufbau des Schulgebäudes schritt voran, wobei die Handwerker des Dorfes ohne Entgelt kräftig mithalfen. Die Bereitschaft zur Mithilfe bei der Entwicklung der Dorfgemeinde drückt Dankbarkeit und Respekt aus und spiegelt das lebenserhaltende Gesetz der Wechselbeziehung in der Gesellschaft wider. Gesellschaft wider.

Ausblick 2009

• Fortsetzung des Stipendienprogramms und Erweiterung auf 35 Schulkinder
• Fertigstellung des Schulgebäudes bis Ende August
• Einrichtung der Bücherei bis Ende des Jahres
• Besorgung der Bücher für die Bücherei durch Sponsoren und in Bücherläden in Sri Lanka
• Integration einer Vorschulklasse in dem Schulgebäude als zusätzliche Ergänzung zum Thema Bildung und Erziehung
• Einrichtung eines Büros in dem Schulgebäude für die Gemeindeschwester für eine effektivere Gestaltung der Hausbesuche und allgemeine, öffentliche Sprechstunden.
• Einrichtung eines Büros in dem Schulgebäude für den Gemeindevertreter zur Intensivierung der Bürgernähe

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