Durquerung Bäche - Wading across StreamsErfreulicherweise sind im abgelaufenen Jahr in Betonierter-Fussweg-mit-Strasseunserem Projektdorf Miyagala eine Menge gemeinnütziger Fortschritte erreicht worden. Beim ersten Dorfbesuch in 2007 war es nur ein schmaler Fußweg zum Dorf und man musste drei Bäche durchqueren (Picture left). Nach und nach ist dieser Weg verbreitert und zum Teil auch betoniert worden. Jetzt müssen nur noch wenige Teilstrecken von den insgesamt sieben Kilometern bis zur Dorfmitte betoniert werden (Picture right)

 

Stromleitungen-Electric-CabAußerdem sind die 2012 gesetzten Strommasten mit Stromleitungen entlang der stückweise verbreiterten Straße versehen worden (Picture 3). Nun können die Dorfbewohner, die es sich leisten können, bald die Anbindung an das Stromnetz beantragen. Diese infrastrukturellen Verbesserungen wurden nicht von uns finanziert, sondern vom Staat. Sahana hat jedoch mit Kollektivanträgen Einfluss genommen und deren Bearbeitung entsprechend gesteuert.

Unsere Vereinssatzung ist aktualisiert worden. Ebenso hat die Sahana-Webseite eine Neufassung bekommen, die durch viele Bilder ansprechender und professioneller geworden ist. Unsere neue Webadresse zu der Sie herzlich willkommen sind lautet:

www.sahana-germany.org


1. Schulstipendienprojekt

Anfang des Jahres waren es insgesamt 67 Schulkinder und zwei geistig und körperlich behinderte Jugendliche, die von Sahana gefördert wurden.

Zwei unserer Schulkinder sind mit ihren Familien in größere Städte gezogen, in denen wir ihre Stipendien nicht koordinieren können. Wir müssen akzeptieren, dass sich Patenfamilien in abgelegenen Dörfern wie Miyagala manchmal entschließen, fortzuziehen. Dies ist die freie Entscheidung der Familien, die auf unterschiedlichen Gründen basieren, wie z.B. die Arbeitssuche in größeren Städten, wo auch Verwandte leben, mit der Hoffnung, das Glück woanders zu finden.

Die Stipendien von vier Schulkindern, die sich trotz mehrmaliger Aufforderung nicht an die mit der Patenschaft verbundenen Abmachungen gehalten haben, wurden beendet.

Eine Sponsorin hat ohne Rückmeldung das Stipendiengeld für das von ihr unterstützte Schulkind nicht überwiesen. Für eine lückenlose Fortsetzung des Stipendiums wurde jedoch gesorgt und das Kind wurde ab 2014 an eine andere mitfühlende Sponsorin weiter vermittelt.

2. Ethikschulprojekt

Kiesbettabfluss--Rainwater-DrainageDa die Dachrinnen des Ethikschulgebäudes nicht durchdacht gelegt worden waren, musste für das Regenwasser nachträglich ein Kiesbettabfluss gelegt werden. Ansonsten läuft der Unterricht reibungslos.

Im August wurde unseren Kindern, die über 12 Jahre alt waren, wieder ein Bildungsausflug ermöglicht. Dieses Mal besichtigten sie ein Wochenende lang die historischen und kulturellen Städte Sigiriya, Anuradhapura, Polonnaruwa sowie den Hafen in Trincomalee.

Zwei Übernachtungen gehörten zu dem Ausflug. Zur Beaufsichtigung der Kinder sind auch dieses Mal einige Lehrerinnen und Lehrer von der Ethikschule mitgefahren.

Gemeindevorsteher-Village-Headman

Die Gemeindeschwester und der Dorfvorsteher (Picture left) sind in ihrem neuen Büroraum eingezogen und wollen einmal im Monat für Sprechstunden zur Verfügung stehen.   


3. Kosgoda-Projekte

Der wiederaufgebaute Tempel wird gut besucht, die Gemeinde drückt immer wieder ihre Dankbarkeit aus, dass sie  wieder eine Andachtsstätte für ihre spirituellen Bedürfnisse zur Verfügung gestellt bekommen hat.

4. Krankenhaus in Dambagalla

Übergabe der Sachspenden-Hospital DonationsDem regionalen Krankenhaus, das für die ambulante und stationäre Behandlung der Gemeinden um Miyagala zuständig ist, wurden gemäß Beschluss der Jahreshauptversammlung von 2013 Sachspenden im Wert von ca. 3500 € übergeben. Dazu gehörten u. a. 10 quecksilberfreie Digitalthermometer, ein EKG-Gerät, ein Pulsoximeter, ein Blutdruckmessgerät, drei Trinkwasserfilter, 30 Matratzen und vier Medikamentenwagen. Über diese Aktion wurde in der Regionalzeitung berichtet.

Unser Dank gebührt der sri lankischen Armee, die für die CfBA, unsere Koordinatoren, den Transport von Colombo nach Dambagalla kostenlos organisierte.

5. Ausgaben

Es wurden insgesamt 8277 Euro ausgegeben.

Ausblick 2014/2015

1. Gewürzanbauprojekt in Angriff nehmen.

2. Errichtung einer Verarbeitungshalle für die Verarbeitung von Pfeffer und Zimt.

3. Bewässerungssystem einplanen, Kostenvoranschläge einholen.

4. Finanzielle Hilfestellung für die einzelnen Familien bei der Stromversorgung durch Einführung eines Mikrokreditsystems für die hilfsbedürftigen Gemeindemitglieder.

5. Zurverfügungstellung von Mikrokrediten für den Einsatz von natürlichem und organischem Düngemittel statt chemischen Düngers beim Anbau von Obst und Gemüse (Erwerbsquelle für einzelne Familien), um das Grundwasser nicht weiter zu belasten.

 

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