Im vergangenen Jahr wurde die Infrastruktur weiter ausgebaut. Die Fußwege nach Gangmulla und nach Kukulanmulla wurden zunächst durch den Arbeitseinsatz der hilfsbereiten Gemeindemitglieder, stückweise erweitert (Bild). Danach wurden die vorbereiteten Wege durch das Straßenbauamt betoniert. Der Grundgedanke dabei ist, die seit August 2015 funktionierende Buslinie von Miyagala nach Monaragala, die Provinzhauptstadt zu erweitern, so dass auch die Bewohner anderer Dorfgemeinden den Busservice nutzen können. Auch das Stromnetz ist weiter expandiert worden.    

 

Bild 4

Eine Sammelspende aus Wien, Österreich wurde Sahana in Sri Lanka überreicht. Diese ist ein deutlicher Ausdruck des Vertrauens in unserer Arbeit. Auch im Namen der Hilfsbedürftigen senden wir unseren herzlichen Dank nach Wien.

Eine Förderin, die unsere Arbeit im Projektdorf Miyagala in Augenschein genommen hat, hat ein Faltblatt entworfen, dass unsere Hilfsarbeit in Schrift und Bild beschreibt.

Es gibt allgemeine Unzulänglichkeiten sowohl durch aktives Personal als auch durch fehlende Nachwuchskräfte bei unserem Projektkoordinatoren in Sri Lanka. Es muss ernsthaft über die Fortführung unserer Arbeit nachgedacht werden.

1. Schulstipendienprojekt

Insgesamt wurden die Schulbildung von 60 Schüler-/innen durch Stipendien gefördert (Bild). Auch die zwei geistig und körperlich behinderten Jugendlichen wurden finanziell unterstützt. Drei Kinder sind von der Liste gestrichen worden. Alle drei hatten jedoch die Gelegenheiten genutzt, die mittlere Reife zu erreichen. Den Sponsoren der Stipendien danken wir ganz herzlich. Es gibt kaum jemand, dass die von Sahana gesetztes Ziel von mindestens 10 Jahre Schulbildung nicht erreicht. Es wurden keine neuen Stipendiaten aufgenommen.

Bild 5

Durch unsere Bemühungen in Bezug auf die Schulbildung, der seit 2007 läuft, erzielten wir einen durchaus positiven Nebeneffekt: Dass Kinder regelmäßig zur Schule geschickt werden müssen, wurde von den Gemeindemitgliedern als Normalität akzeptiert und diese Praxis wurde allmählich etabliert. Heute gehen nicht nur unsere Kinder zur Schule, sondern fast alle, die sich im Schulalter befinden. Dieses Projekt ist arbeitsintensiv und zeitaufwendig, denn nicht nur die Kinder müssen betreut werden, auch die Eltern müssen wir mit ins Boot ziehen.

2. Ethikschulprojekt

Viele der vorgenommenen Arbeiten am Ethikschulgebäude konnten aufgrund der o. g. Unzulänglichkeiten nicht erledigt werden. Die Zwischendecke in der Bücherei unterhalb des Eichhörnchennestes ist provisorisch mit Holzplatten abgedeckt worden. Es fällt kein Schmutz mehr auf dem Lesetisch herunter und die Bücherei kann wieder problemlos benutzt werden.

3. Gewürzanbauprojekt

Die geplante Visite zu einer Pfefferplantage fand statt (Bild). Leider konnte das Vorhaben der Anpflanzung von Pfefferstecklingen nicht realisiert werden, da die Stecklinge aufgrund der übermäßig langen Dürre vom Landwirtschaftsministerium an potenziellen Interessenten nicht verteilt wurden. Bei Knappheit von Grundwasser werden Pflanzzuchtprodukte nicht begossen.

Bild 14

4. Krankenhausprojekt

Das Krankenhaus in Dambagalla wurde besucht. Die örtliche Leitung sprach ihren Dank aus für die in 2013 übergebenen Sachspenden. Gleichzeitig äußerten sie dass, einige Stühle im Warteraum der gynäkologischen Abteilung gebraucht werden (Bild).

Bild 18

5. Kosgoda Projekte

Der wiederaufgebaute Tempel sowie einige Empfänger von Sahana-Häuser wurden besucht.

Es besteht zurzeit kein Handlungsbedarf.

Allen Förderinnen und Förderern danken wir ganz herzlich für die Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen.

Heeßen, Mai 2017

Rajah Wirasekara

Go to top